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Haben Sie jede Nacht Alpträume?

Ganz im Ernst, wer hat schon gerne Alpträume? Sie träumen von etwas Schrecklichem, dass Ihnen mitten in der Nacht den Schlaf raubt. Dazu sind Sie wahrscheinlich in Schweiß getränkt und Ihr Herz schlägt ungeheuer schnell.

Ganz im Ernst, wer hat schon gerne Alpträume? Sie träumen von etwas Schrecklichem, dass Ihnen mitten in der Nacht den Schlaf raubt. Dazu sind Sie wahrscheinlich in Schweiß getränkt und Ihr Herz schlägt ungeheuer schnell. Das Schlimmste daran ist, dass man den Inhalt des Traumes so schnell nicht loswird. Höchstwahrscheinlich wird es einige Zeit dauern bis Sie wieder einschlafen. Es kann sogar vorkommen, dass Sie nochmal das gleiche träumen oder sogar etwas schlimmeres! Bevor es Ihnen bewusst wird, haben Sie nur noch wenige Stunden um zu schlafen. Wieso haben wir überhaupt solche Träume? Wo kommen sie her und was verursacht sie? Noch viel wichtiger, wie können wir die täglichen schlechten Träume stoppen?

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WAS SIND ALPTRÄUME?

Alpträume sind unangenehme, lebendig realistische und störende Träume, die Sie aus Ihrem tiefen Schlaf wecken. Grundsätzlich treten Träume während des REM-Schlafs auf. Je nachdem wie lange Sie schlafen durchläuft Ihr Körper zwischen vier bis sechs Zyklen jede Nacht. Die REM-Phase wird mit jedem Schlafzyklus länger. Die meisten Alpträume kommen in der letzten Phase Ihres Schlafes vor.

Schlechte Träume zu haben stellt für die meisten Menschen kein großes Problem dar, da sie nur gelegentlich auftreten. Lediglich fünf Prozent der Erwachsenen empfinden Alpträume als störend weil sie zu denjenigen gehören, die zu oft und zu extreme Alpträume haben. Acht bis 29 Prozent der Erwachsenen haben einmal im Monat einen Alptraum und zwei bis sechs Prozent einmal die Woche.

WODURCH KÖNNEN ALPTRÄUME HERVORGERUFEN WERDEN?

  • Verschiedene Schlafpositionen können Alpträume verursachen

Wenn Sie in einer merkwürdigen oder unbequemen Position schlafen, können schlechte Träume entstehen. Eine Studie im Jahr 2004 belegte, dass Menschen, die auf ihrer linken Seite schlafen, öfter Alpträume haben als Menschen, die auf ihrer rechten Seite schlafen. Diejenigen, die auf dem Bauch schlafen, haben die emotionalsten Träume.

  • Ihre Schlafumgebung kann für Alpträume sorgen

Der Grund für Ihre schrecklichen Träume mag vielleicht auch die externe Geräuschkulisse Ihres Schlafzimmers sein. Vielleicht fällt es Ihnen gar nicht auf oder Sie haben sich schon so sehr daran gewöhnt, aber zu viele Geräusche können die Qualität Ihrer Nachtruhe einschränken. Geräusche sorgen dafür, dass Sie die leichte Schlafphase schneller erreichen. Die leichte Schlafphase ist jedoch die letzte Phase des Schlafes, indem Sie sich an Ihre Träume und Alpträume erinnern können.

  • Ängstlichkeit und Stress können der Grund für Ihre täglichen Alpträume sein

Der alltägliche Stress im Beruf, beim Geld oder durch größere Veränderungen in Ihrem Leben wie zum Beispiel eine Scheidung oder ein Umzug, können solche Träume verursachen. Ängstlichkeit und Stress können auch durch ein traumatisches Erlebnis hervorgerufen werden. Die internationale Vereinigung der Traumstudien (International Association of the Study of Dream [IASD]) hat herausgefunden, dass signifikante Unfälle, Krankheiten oder Operationen so wie der Verlust eines geliebten Menschen, der Grund für schlechte Träume und Alpträume sein können. Auch posttraumatische Belastungsstörungen können die Ursache von Alpträumen sein.

  • Essen vor dem Zubettgehen kann für Alpträume sorgen

Alles, was Sie vor dem Zubettgehen zu sich nehmen, kurbelt Ihre Verdauung und Ihre Körpertemperatur an. Dadurch fällt es Ihnen schwerer einzuschlafen. Außerdem erhöht Essen Ihre Gehirnaktivitäten. Eine höhere Gehirnaktivität während des REM-Schlafs kann zu schlechten Träumen und Alpträumen führen.

Scharfes Essen

Wenn sogar gesundes Essen Ihre Körpertemperatur anhebt, stellen Sie sich einmal die Auswirkungen von scharfem Essen vor. Hierzu wurde eine kleine Studie mit einer Gruppe gesunder Männer durchgeführt. Die Schlafqualität wurde gemessen nachdem die Probanden scharfes Essen zu sich genommen hatten und dann mit der Schlafqualität nach der Aufnahme von nicht scharfem Essen verglichen. Das Ergebnis zeigt, dass scharfes Essen die Schlafqualität vermindert und das Einschlafen erschwert.

Ungesundes Essen

Es wurde eine Studie zum Vergleich von Menschen mit gesundem Lifestyle und ungesundem Lifestyle durchgeführt. Das Resultat verdeutlicht, dass beide Gruppen unterschiedlich träumen. Menschen mit einem gesunden Lifestyle haben im Vergleich zur anderen Gruppe häufiger schöne Träume. Bestimmte Lebensmittel haben negative Auswirkungen auf Ihren Schlaf und können Ihre Schlafgewohnheiten beeinträchtigen. Eine Studie hat ergeben, dass ungesundes Essen mehr Hirnströme auslöst. Dies sorgt bei sieben von zehn Probanden für Alpträume. Daher wird empfohlen am Abend leichte Kost zu essen dies einige Stunden vor dem Zubettgehen.

  • Alkoholische Getränke vor dem Zubettgehen können Alpträume verursachen

Auf kurze Sicht kann Alkohol Sie früher Einschlafen lassen. Jedoch führt es auch dazu, dass Sie verfrüht aufwachen wenn der Alkohol nachlässt. Zu viel Alkohol kann außerdem Alpträume verursachen und die Schlafqualität vermindern. Alpträume gehören oft auch zu den Nebenwirkungen bei Alkoholentzug.

  • Medikamente können für Alpträume sorgen

Alpträume gehören zu den Nebenwirkungen mancher Medikamente, wie Antidepressiva, Barbiturate und Narkotika. Eine Studie im Jahr 2008 verglich Ketamin, eine Arznei, die bei Anästhesien verwendet wird, mit einem Scheinmedikament. Das Ergebnis war, dass Ketamin mehr Alpträume hervorruft. Menschen, die in Gefahrengebiete von Malaria reisten und präventiv Lariam eingenommen haben, litten vielleicht unter Alpträumen als eine Nachwirkung. Glücklicherweise verschwinden die Alpträume in der Regel wieder sobald das Medikament aus dem Körper ist.

  • Alpträume können durch Krankheiten entstehen

Wenn Sie unter Fieber oder Grippe leiden, kann es vermehrt zu Alpträumen kommen. Schlafstörungen wie Schlafapnoe und Narkolepsie können ebenfalls Alpträume verursachen.

  • Menschen, die häufiger zur Toilette müssen, leiden häufiger unter Alpträumen

Menschen, die häufiger urinieren müssen, sind bekannt dafür mehr Alpträume zu haben. Der Grund dafür ist nicht, dass sie eine kleine Blase haben, jedoch eine überaktive. Dies kann dazu führen, dass die Betroffenen schneller in den REM-Schlaf übergehen. Wenn Sie häufig zur Toilette müssen wird empfohlen einige Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr zu trinken.

  • Das Schauen eines spannenden Films oder das Lesen eines interessanten Buches kann für Alpträume sorgen

Wenn Sie etwas Spannendes schauen oder lesen, produziert Ihr Körper mehr Adrenalin. Dadurch fällt es Ihnen schwer einzuschlafen und Ihr Schlaf wird leichter sein.



WAS KÖNNEN SIE MACHEN UM ALPTRÄUME ZU STOPPEN?

Bevor Alpträume entstehen

Lassen Sie uns erst über das sprechen, was Sie tun können bevor Sie zu Bett gehen und bevor Sie Alpträume haben. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie unternehmen können um die Häufigkeit Ihrer Alpträume zu reduzieren. Zuallererst ist es wichtig einen Schlaf-Wach-Rhythmus zu erstellen und beizubehalten. Außerdem können Stress befreiende Übungen wie Yoga oder Mediation vor dem Zubettgehen unterstützend wirken. Machen Sie auf jeden Fall keine intensiven Aktivitäten vor dem Zubettgehen. Diese erschweren das Einschlafen, da Ihr Körper aufgewärmt ist. Zudem sollten Sie das Trinken von Alkohol oder Koffein vor dem Schlafen vermeiden. Diese Stoffe können für mehr als 12 Stunden in Ihrem Körper bleiben und daher Ihren Schlafrhythmus beeinträchtigen.

Wie schon vorher beschrieben kann auch Ihre Schlafumgebung Ihren Schlaf beeinflussen. Daher ist es wichtig eine hygienische Schlafumgebung zu haben. Zum Beispiel, benutzen Sie Ihr Schlafzimmer nur für Schlaf und Sex. Lassen Sie sich von nichts ablenken wenn Sie zu Bett gehen.

Wenn Sie Alpträume haben

Lassen Sie uns nun mit den Maßnahmen weitermachen, die beim Auftreten von Alpträumen helfen können. Meistens realisieren Sie gar nicht, dass Sie einen Alptraum haben. Versuchen Sie also einen Alptraum festzustellen während Sie Ihn haben. Dies wird am Anfang natürlich nicht einfach sein, aber nach einigen Versuchen wird es Ihnen leichter fallen. Nehmen Sie sich dies vor bevor Sie zu Bett gehen.

Als nächstes versuchen wir zu identifizieren, was Sie sich schlecht fühlen lässt in den Alpträumen. Welche Gefühle oder Erlebnisse sind involviert? Hatten Sie Angst im Alptraum? Was hat Sie verängstigt? Hat Sie vielleicht ein Fremder gejagt oder gedroht Sie zu verletzen? Oder waren Sie traurig weil ein Freund verstorben ist und Sie die Beerdigung besucht haben? Ob Sie es glauben oder nicht, die Beantwortung dieser Fragen kann helfen Ihre Alpträume zu stoppen.

Sobald Sie die Alpträume stoppen können, können Sie auch das Ende der Alpträume verändern. Machen Sie das Schreckliche zu etwas Schönem. Vielleicht müssen Sie dafür aufwachen, aber Sie werden mit Sicherheit besser schlafen können wenn Sie Ihren Traum neu gestalten.

Das Führen eines Traumtagebuchs kann Ihnen einen Überblick über Ihre Träume verschaffen. Dies hilft Ihnen schneller zu identifizieren, was Sie in Ihrem letzten Alptraum gestört hat. Schreiben Sie jeden Morgen sowohl Träume als auch Alpträume auf.

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